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Dienstag, 7. August 2012

Verschwunden im Internet

Hallo and die noch immer fleißigen Leser. Laut Statistik gab es bereits mehr als 27.000 Seitenaufrufe, was uns einerseits sehr überrascht, aber andererseits auch sehr freut.
Bedauerlicherweise haben wir festgestellt, dass unser Blog nicht mehr in den bekanntesten Bautagebuchsammlungen (www.bautagebuch-sammlung.de und www.bautagebuch-liste.de) vertreten ist. Dieses Schicksal hat aber anscheinend alle Baublogs, die mit der Firma Fibav bzw. HS-Bau in Zusammenhang stehen, ereilt. Beide Firmen sind gar nicht mehr vertreten.
Auf Nachfrage teilten mir die Betreiber u.a. mit, dass sie dazu von der Fibav/HS-Bau aufgefordert wurden. Die Begründung war wohl, dass ein Blog falsche Informationen enthielt. Warum dann aber anscheinend gefordert wurde, gleich alle Blogs aus der Sammlung bzw. der Liste tilgen?

Sonntag, 5. Juni 2011

Die Zeit vergeht

... ohne das etwas passiert. Zumindest gefühlt stehen für uns seit fast 3 Wochen zumindest im Bereich Nacharbeiten alle Räder still.
Im Abnahmeprotokoll gibt es diverse Punkte, die einer Nacharbeit durch die Baufirma bedürfen. Leider ist der Bauleiter nicht erreichbar und reagiert auch nicht auf unsere Anfragen.

Allerdings gibt es auch Positives zu berichten: Die Fassade ist fertig und sah auch sehr gut aus. Leider hat es ein anderes Gewerk geschafft, diesen Eindruck wieder einzutrüben. Beim Anbringen der Fenstergitter (französische Balkone) wurde wohl zu großzügig gebohrt. Nun gibt es neben einigen Verankerungsstellen Löcher im Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche...

Donnerstag, 19. Mai 2011

Versuche

Zuerst: Kücheneinbau und Umzugsunternehmen konnten nochmal verschoben werden.
Am 17.06. stand dann der zweite Abnahmeversuchstermin an - und siehe da, es waren alle möglichen Handwerker vor Ort, um die noch vorhandenen Mängel zum größten Teil sofort zu beheben. Soviel war wohl noch nie los auf unserem Bau ;-)
Letztlich gab es dann ein Abnahmeprotokoll, was nur 9 Punkte als "noch zu beheben" aufführte. Alles in Allem paßt alles. Wir freuen uns endlich einzuziehen.

Ein Thema hat sich allerdings bis heute als der Dauerbrenner auf dem Bau herausgestellt: Der Putz an der Rückseite des Heizkreiverteilerkastens. Das Loch in der Wand war überdimensioniert und nun wurde schon 5 Mal versucht, die Rückseite so zu verputzen, dass es einigermaßen gerade ist. Bisher alles Fehlversuche - momentan ziehen wir in Erwägung, dies durch eine andere Firma korrigieren zu lassen, denn ehrlich: uns fehlt der Glaube, dass ausgerechnet der 6. Versuch zum Erfolg führen wird.

Und noch etwas läßt uns den Glauben an dem Auftragnehmer verlieren (diesmal wieder die Vertriebsabteilung): Im Oktober 2010 hatte uns die FIBAV Vertrieblerin für die Weiterempfehlung eine Prämie zugesagt. Brav füllten wir das entsprechende Formular aus. Nach ein paar Monaten fragten wir mal nach und natürlcih wurde uns eine sofortige Klärung zugesagt - geschehen ist seit dieser und den ncoh folgenden persönlichen Nachfragen nichts. Scheint wohl System dahinter zu stecken - Vielleicht will die FIBAV ja gar nicht, dass sie weiterempfohlen wird?

Mittwoch, 11. Mai 2011

Alle Maschinen Stopp

...anders kann man unser Erlebnis vom Dienstag nicht beschreiben.

Es war viel los in den letzten Wochen, hauptsächlich Eigenleistungen ala Malerarbeiten etc.. Daher war es im Blog auch recht ruhig, aber das Geschehene werden wir noch nachträglich dokumentieren. Schon im Interesse der zahlreichen Neugierigen, die fast regelmäßig Gast auf der Baustelle waren und sind. Nicht zu vergessen die vielen Nachfragen per E-Mail, die wir auch weiterhin gern beantworten werden.
Nun zum "Alle Maschinen Stopp" - nach diversen Terminanpassungen war nun endlich ein Abnahmetermin gefunden, der 10.05.2011. Schon einige Tage vor diesem Termin trudelten plötzlich die letzten Rechnungen der Baufirma ein - für Arbeiten, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal begonnen waren.
Also waren wir frohen Mutes auf der Baustelle und 09:15 Uhr verkündete der Bauleiter mit nicht allzu freundlicher Miene: 'Es hat keinen Sinn. Es sind einfach zu viele Mängel. Das müssen wir mit allen Gewerken zusammen machen.' - der Schock saß und sitzt tief. Der Termin für den Umzug war ja schon geplant und fixiert...
Nun versuchen wir es am 17.05.2011 nochmal. Hoffentlich können wir den Umzug nochmal verschieben...

Montag, 28. Februar 2011

Lektion in Geduld

Anders können wir unsere heutige Erfahrung nicht bezeichnen. Aber der Reihe nach:
In eine Bodenplatte werden diverse Leerohre "eingebaut", um die verschiedenen Medien von Außen nach Innen (und auch andersrum) zu verlegen. Dies hat den Vorteil, dass keine Löcher in die gewünscht dichte und gut gedämmte Gebäudehülle gebohrt, geschlagen oder sonstwie eingebracht werden müssen. Der Elektriker scheint hingegen eine besondere Freude am "Löchern" zu haben - zu unserem Leidwesen.
Der erste Streich erfolgte bei der Rohinstallation Elektro, bei der wir eines Tages diverse Löcher in den Außenwänden des HAR vorfanden. Darunter auch ein Loch für ein fingerdickes Erdkabel. Einige Telefonate und Erklärungsversuche später hatten wir zur damaligen Zeit gehofft, dass auch der Elektriker unser Ansinnen bzgl. der dichten Gebäudehülle teilte. Schließlich investieren wir auch Einiges in Mehrdämmung, um die Wärme im Haus zu behalten.
Aber denkste, ein paar Monate später geht das Spiel von Vorne los. Bei der Elektroplanung wurde vergessen, dass eine Lüftungsanlage auch mit elektrischer Energie versorgt werden muß. So hing aus unserer 'recovair 275' schlaff ein Kabel herab, welches keine Verbindung an das Stromnetz finden konnte - war ja nichts in Kabellänge erreichbar. Der Bauleiter meinte, dass sich der Elektriker darum kümmern wird. Und wie er es getan hat. Vollkommen überrumpelnd wurde die Herrin des Hauses bei einer zufälligen Begegnung mit der Frage, ob die Rohre "oben oder unten lang" sollen, überrumpelt. Wofür, wurde ihr nicht erklärt. Als wir dann am nächsten Tag gemeinsam auf der Baustelle waren, entdeckten wir Folgendes: von der einen Seite des HAR führte über 2 Wände und über 2 Ecken ein hellgraues Kunststoffrohr bis zu einer Steckdose unter der Lüftungsanlage. Meine Kollege konnte sich folgende Frage nicht verkneifen: "Barock oder Renaissance?" Treffender hätte ich eine Überputzverlegung in einem Neubau im Jahre 2011 auch nicht beschreiben können.

Nun gut, den Elektriker angerufen und um eine "ordentliche", wie im Vertrag beschriebene, "Unterputzverlegung" gebeten. Heute, 3 Tage später, wurde die Wärmepumpe eingebaut. Dabei war auch der Elektriker vor Ort. Deshalb haben wir einen kurzen Abstecher zur Baustelle gewagt. Angekommen, entdeckten wir nicht nur das wahrlich imposante, mit dem Red Dot Design Award 2010 augezeichnete Außengerät der Vaillant Luftwärmepumpe, sondern auch ein Kabel and der Außenseite unseres Hauses. Im ersten Moment dachte ich mir 'Hmm, wurde ein Kabel zur LWP vergessen und hat man dies statt durch die Leerrohre wieder durch die Wand verlegt?' Aber der erste Blick täuschte:

Von der einen Seite, um die Ecke...
...und wieder ins Haus

Das Kabel führte auf der eine Seite des HAR aus der Wand heraus, schlängelte sich an der Außenwand um die Ecke herum,  um am anderen Ende des HAR wieder in de Wand zu verschwinden.
Meine Gedanke war '???? Was soll dass denn sein, fehlt da etwas in der Mitte ????" ' Als ich dann den HAR von Innen sah, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das ehemals überputzverlegte Anschlußkabel für die Lüftungsanlage wurde nun einfach auf der anderen Seite der Wand, nähmlich Außen, verlegt.
Und, auch ein Déjà-vu zum Thema Löcher in der Gebäudehülle? Meine ersten Gedanken waren nun 'Wie wird auf diese Stellen der Wand noch das Wärmedämmverbundsystem bündig aufgebracht? Hätte sich die Rohbaufirma nicht den ganzen Aufwand für den Ausgleich der zu schiefgeratenen Hochlochziegel sparen können?'

Unser Bauleiter erklärte uns, dies sei kein Problem. Schliesslich wird die Dämmung von Außen mit Kleber angebracht, der das Kabel ohne Problem ausgleicht.
Aber was passiert, wenn man, zugegebenermaßen ein wahrscheinlich höchst unwahrscheinlicher Fall, an das Kabel muß? Durch die Dämmung oder lieber durch die massive Hauswand?

Die Außeneinheit der Vaillant Luft/Wasser-Wärmepumpe geoTHERM plus VWL S
(und dahinter die kreative Kabelverlegung)

Montag, 3. Januar 2011

Zauberei und Realität

Nachdem unser Bausachverständiger die überraschende Info über den Innputz erhalten hat, hat er diesen begutachtet. Zumindest wollte er dies. Aber hier kommt die Physik in Spiel:
  1. Innenputz ist zu gewissen Teilen mit Wasser versetzt, zumindest während der Verarbeitung
  2. Wasser hat die Eigenschaft ab 0°C zu gefrieren
Da die Außentemperaturen der letzten Wochen beharrlich unter dem Gefrierpunkt verweilen, ist der Innenputz zumindest an den Außenwänden gefroren. Wenn man das ins rechte Licht rückt, ergibt sich ein schönes Bild - die Eiskritalle funkeln und glitzern ganz herrlich.
Aber unser Bausachverständiger findet dies nicht ganz so hübsch - er kann den Innenputz so nicht abschliessend begutachten. Unter anderem besteht die Gefahr, dass der Putz Schaden nimmt.
Was wir bereits gesehen haben ist, dass die Ebenheit des Innenputzes nicht unbedingt eine Beispiel für die beste Qualität ist. Zwar ist die Ausführung zum größten Teil innerhalb der Toleranzen, aber eben doch eher am erlaubten Maximum der möglichen Abweichungen von der "Ebene". Bereits jetzt sind einige Nacharbeiten erkennbar.
Mal schauen, was die abschließende Begutachtung nach dem Auftauen, hoffentlich mit intaktem Innenputz, ergibt.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Zauberei

Zumindest war das mein erstes Gefühl, als ich vor kurzem unser im Bau befindliches Haus betrat.
Hat doch trotz des bauunfreundlichen Wetters und der offilziell verkündeten Baupause der Innenputz Einzug in unser zukünftiges Heim gehalten. Da haben wir nicht schlecht gestaunt.
Ich glaube, das ist das Weihnachtsgeschenk unserer Baufirma, denn verraten hat vorher niemand etwas. Überraschung geglückt, aber bitte das nächste Mal wenigstens vor dem Versenden der Rechung eine Info an uns. Unser Bausachverständiger sollte uns ja wenigstens noch innerhalb der Zahlungfrist sein OK geben können.

Was gibt es sonst noch Neues zu berichten:
Es gab wiedermal Post von der Stadtverwaltung über eine anonyme Anzeige. Angeblich störe unser Baustromkasten die Schneeberäumung und auch die Mülltonnen können nicht abgeholt werden. Irgendjemand scheint Langeweile zu haben. Aber wie sagt unser Bauleiter immer: "Die Leute, die vor ein bis zwei Jahren gebaut haben, glauben nun plötzzlich ihre Häuser seien fix und fertig vom Himmel gefallen. Da sind natürlich Enschränkungen durch Baugeschehen in einem Baugebiet nicht hinnehmbar." - nun gut, kümmern wir uns also vor Weihnachten auch noch darum. Vielleicht hat ja unser Energieversorger eine Idee - der hat schließlich die Aufstellung an genau dieser Stelle veranlaßt.

Montag, 22. November 2010

Kommt er nun?

Der Winter ist gemeint. Mit Schrecken habe ich heute die Gespräche der Tischnachbarn beim Mittagessen belauscht: "... -10°C ab der kommenden Woche, Schneefall...". Meine Güte, da lief es mir kalt den Rücken runter. Bisher haben wir für die Woche um den 9. Dezember die Erschliessung mit Wasser, Strom, Abwasser, Telefon etc. geplant. Hoffen wir mal, dass es noch einige Plusgrade bis dahin aushalten - sonst wirds wohl erst nächstes Jahr mit den Medien im Haus.

Ansonsten geht es gut voran auf der Baustelle - Fenster und Haustür haben letzte Woche ihren Weg in die dafür vorgesehenen Öffnungen gefunden.
Auch das Dach wird fleissig eingedeckt, nachdem uns die Dachsteine einen kleinen Schrecken eingejagt hatten. Statt der bordeauxroten Dachsteine haben ihre ziegelroten Brüder und Schwestern den Weg zu unserer Baustelle gefunden. Aber das wurde schnell geklärt und glücklicherweise ab es für unsere Wunschfarbe auch noch genügend Lagerbestand, so dass es keine Verzögerungen gab.

Wienerberger hat sich auch zu den gelieferten Steinen und den daraus resultierenden Spalten geäußert. Die Massivhausprofis werden diese nun mit speziellem Dämmmörtel versehen und Alles wird gut.

Die Dämmung der Frostschürze kann wohl nicht so hergstellt werden, wie es vertraglich vereinbart wurde. Der Aufwand sei zu hoch und unangemessen- so haben wir esverstanden. Eine Alternative wird uns noch angeboten, zumindest wurde dies zugesagt. Hoffentlich meldet sich au jemand von der HS-Bau, denn auf unser Fax vom 07.11. wurde bis heute nicht reagiert. Lediglich neue Rechnungen fanden den Weg zu uns. Bis jetzt gehen wir davon aus, dass bis zum entsprechenden Zahltag auch alle noch ausstehenden Arbeiten fertiggestellt werden und das Thema Dämmung der Frostschürze geklärt wurde.

Für die visuell veranlagten Leser gibt es demnächst auch wieder Bilder vom Baufortschritt - sieht jeden Tag mehr wie ein echtes Haus aus.

Montag, 8. November 2010

Wieder 3 Wochen vergangen

...und wieder ist sehr viel passiert.

Im EG wurden die tragenden Wände fertiggestellt,


die Decke wurde eingebaut

und es ging flott voran mit dem DG.


Das wurde mittlerweile schon mit einem Dachstuhl gekrönt - jetzt sieht es schon wie ein Haus aus ;-)
Richten des Dachstuhls

...und schon fertig














Leider gab es auch nicht so erfreuliche Sachen: Der Hersteller der Ziegel scheint bei unserer Charge nicht seinen eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden - so zumindest die Aussage unserer Profis vom Bau.
Hier ein Auschnitt Bild aus dem Prospekt des Herstellers zur Passgenauigkeit seiner Steine:


...und zum Vergleich einige Beispiele von unserem Bau




Nach Aussage unseres Bausachverständigen und des Bauleiters sind die Steine nicht so gerade wie gewohnt. Dadurch fallen die Fugen zwischen den Steinen teilweise größer aus, als gewöhnlich. Das sei aber nicht weiter tragisch, wurden wir beruhigt. Alle Fugen oder Spalten über 5mm würden mit einem Dämmmörtel verschlossen und dadurch entstünden keine Nachteile.

Und da man auf einem Bein nicht so gut stehen kann, gibt es derzeit noch eine Baustelle auf dem Bau: Die Dämmung unserer Frostschürze wurde nicht so ausgeführt, wie wir dies mit der HS-Bau vereinbart hatten. Anscheinend ist die Info über die Abweichung von der Standardausführung nicht bei dem oder den  Ausführenden angekommen. So zieren unser Haus statt einer Dämmung bis zum unteren Ende der Frostschürze "nur" 30 cm Dämmung im Sockelbereich. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und unser Bauleiter ist bereits dabei, dies zu klären. Wir sind gespannt und hoffen, dass die seit Baubeginn sehr gute Zusammenarbeit so weitergehen wird.

Nebenbei kümmern wir uns um den Anschluss unserer Abwasserleitungen - bis jetzt sind ca. 30m dafür veranschlagt. Verwundert - dann mal einen Blick auf einige Einträge zum Thema Entwässerung werfen.

Und damit es nicht langweilig wird, sind wir mittendrin in der Badplanung. Wir möchten uns ganz gerne bei der Firma Nerlich & Lesser in der Nähe von Hoyerswerda für die tolle Beratung und prompte Bearbeitung unserer Anfragen bedanken. Wir hoffen, dass nun auch unsere Sanitärfirma diese gute Vorarbeit weiterführen wird. Und noch ein Tipp für Bauherren auf der Suche nach Fliesen - Kerana in Potsdam und in Fahrland bietet hierzu ein gute Auswahl und, soweit wir dies bisher beurteilen können, auch eine komptente Beratung.
Und da es so gut passt, suchen wir auch gleich jnoch nach den passenden Bodenbelägen für die rstlichen Räume. Sonst wäre es ja zu langweilig...

Dienstag, 17. August 2010

Überfordert?!

Im letzten Post, immerhin schon fast 3 Wochen her, hatte ich mich ja bereits zur Prüfstatik ausgelassen. Am Status hat sich leider nicht wirklich etwas geändert - sie ist noch immer nicht fertig. Seitens des zur Baufirma gehörenden Architekturbüros wurde versucht, dies zu begründen. Aber wirklich glaubhaft und vor allem nachvollziehbar waren diese Versuche nicht. Anscheinend gibt es derzeit einige Probleme, die Aufträge abzuarbeiten.
Vor einigen Tagen hatte ich ein aufschlussreiches Gespräch mit der Vertrieblerin. Sie erklärte, dass wir leider nicht die einzigen Betroffenen von solchen Problemen und Verzögerungen seien. Auch zu unserer Entwässerungsproblematik hatte sie noch einige Informationen, die FIBAV und HS-Bau nicht wirklich gut aussehen lassen. Sie hat unsere Schilderungen bzgl. der Geschehnisse vor der Vertragsunterzeichnung nochmals bestätigt - und damit den Ausführungen der Baufirma widersprochen.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Untersohlenentwässerung oder lieber doch nicht?

Heute erreichte uns ein Schreiben der HS-Bau, in welchem u.a. auch die fachliche Seite der verschiedenen Entwässerungslösungen erläutert wurde.
Ein wichtiges Thema, welches gegen eine Untersohlenentwässerung spricht, sei die Revisionssicherheit der Leitungen. Im Falle von Leiungsschäden sei eine Reparatur "ohne Weiteres nicht möglich". Naja, als Laien leuchtet uns das irgendwie ein. Wir werden nun mal unseren Bausachverständigen um Rat bitten. Vielleicht kann ja der eine oder andere Leser unseres Blogs mit Rat zur Seite stehen.

Außerdem fand eine E-Mail des Produktmanagers als prompte reaktion auf eine telefonische Nachfrage den Weg zu uns.
Neben den technischen Daten der Vaillant geoTHERM plus VWL 62/3 S Luft-Wärme-Pumpe, die wir für die Beantragung des Stromanschlusses benötigen, hat er uns versichert, dass die bisherige Badplanung natürlich problemlos angepasst werden kann. Meine Güte, jetzt bau ich schon wieder Schachtelsätze....

Als Drittes und Letztes bekamen wir heute noch einige Informationen bzgl. der Prüfstatik:
Wir hatten heute telefonisch nachgefragt, da die Prüfstatik noch immer nicht im Bauamt vorliegt. Dabei erfuhren wir vom Architekturbüro, dass die Prüfstatik gerade just beauftragt wurde und sich die Unterlagen auf dem Postweg zum entsprechenden Prüfstatiker befänden. Ein Schelm, wer hier Böses denkt...
Der leitende Architekt schrieb uns zusätzlich per E-Mail, dass die Unterlagen dann "zeitnah ans Amt gehen" werden. Wir hoffen, dass dies noch rechtzeitig vor einem Stopp der amtlichen Bearbeitung des Bauantrages wegen fehlender Unterlagen sein wird.

Update Bauantrag

Es geht voran.
Alle involvierten Ämter haben bis zum 26.07.2010 ihr OK zu unseren Plänen gegeben, so dass nun "nur" noch im Bauamt die Baugenehmigung fertiggestellet werden muss. Dies dauere wohl noch maximal 4 Wochen.

Was allerdings noch fehlt: die Prüfstatik.
Wir haben hierfür unsere Baufirma beauftragt, denn nach ihrer Aussage kann so ein schneller Ablauf garantiert werden. Natürlich fallen für diesen Service, so denn er auch erbracht wird auch Mehrkosten an. Bei den Bauantragsunterlagen vom Juni war die Prüfstatikik noch nicht dabei. Da uns dies etwas wunderte, haben wir nachgefragt. Uns wurde versichert, dass diese Unterlagen erst gegen Ende der Bearbeitung des Bauantrages relevant sind und daher in 2 Wochen nachgereicht wird. Allerdings ist dies laut Bauamt bis heute noch nicht geschehen ist. Natürlich haben wir die Prüfstatik bereits vor einigen Wochen mit einer Fristsetzung bei der Baufirma eingefordert - anscheinend ohne Erfolg.

Dienstag, 27. Juli 2010

Enttäuschend

...mehr kann ich leider nicht zu dem Ergebnis der Abklärungen bzgl. unseres Burggrabens sagen.

Vor einigen Tagen erhielten wir die Information, dass man bei HS-Bau der Meinung sei, dass die vertragliche Regelung eindeutig sei. Dementsprechend hätten wir nun Mehrkosten für eine Untersohlenentwässerung in Höhe von 775 € zu tragen.
Dagegen steht die Aussage der Vertrieblerin von der FIBAV - "Das wurde bisher immer anders gemacht, sonst hätte ich Ihnen dies ja nicht so erklärt" (Zitat aus einem Gespräch mit der Vertreiblerin)

Aber warum müssen wir für die Aufklärung der Missverständnisse und Probleme zwischen Vertrieb (FIBAV) und der Baufirma (HS-Bau) sorgen? Und vor allem, warum müssen wir diese auch noch bezahlen?

Da uns diesnicht einleuchtet haben wir um eine Klärung und Stellungnahme unserer Vertragspartner und der Vertrieblerin bis Ende Juli gebeten. Sollten wir bis dahin nichts Anderes gehört haben, gehen wir davon aus, dass man sich darauf besinnt, dass das Chaos beim Verursacher und nicht beim Kunden bereinigt wird.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Neuigkeiten - Jein

Einige Tage sind ins Land gegangen seit dem letzten Post, daher hier ein kurzes Update:
Seitens der FIBAV/HS-Bau ist noch immer keine Entscheidung bzgl. der Untersohlendämmung gefallen. Will man es aussitzen? Wir haben nun um die Herebiführung einer Klärung bis Ende Juli gebeten.
Da die Technik fortschreitet, hat auch die Baufirma eine Aktualisierung ihrer Produkte, insbesondere der Luft-Wärmepumpe vorgenommen. Da dies neben einer wichtigen Komponente der Haustechnik auch ein nicht unerheblicher Zusatzbaustein unseres Vertrages ist, sind hier noch ein paar Detailfragen offen. Zum Beispiel interessiert uns, ob ein 175 Liter Warmwasserspeicher für uns ausreichend ist. Hat hier jemand Hinweise für uns? Die Baufirma hat auf unsere Anfrage vom 11. Juli noch nicht reagiert. Ob uns das wundert - kein Kommentar.
Last but not least brauche wir von unserer Baufirma auch noch Detailinformationen zur Luft-Wäremepumpe, um die Hausanschlüsse, hier insbesondere Strom, zu beantragen. Naja, auch hier warten wir bereits schon seit dem 11. Juli auf irgendein Feedback.

Ach, ein hätte ich fast vergessen: Bei der Baugenehmiung läuft bis jetzt alles ohne Probleme :-)

Freitag, 2. Juli 2010

Wenn Einer eine Reise tut...

... dann kann er was erzählen.

In der vergangenen Woche ist mir aufgefallen, das Königslutter doch recht nah an einer meiner derzeit regelmäßig befahrenen Autobahnen liegt.
Weil sich die Vertrieblerin trotz E-Mail Hinweis noch immer nicht in der Lage sah, den von ihr hoch und heilig zugesagten Anruf zu tätigen, überlegte ich, einfach mal bei der FIBAV/HS-Bau Zentrale vorbeizufahren und freundlich Hallo zu sagen. Bekanntlich hilft es ja, wenn man das Gesicht des Gegenübers kennt.
Da  der Produktmanager prompt am gestrigen Morgen versuchte mich zu erreichen, reifte in mir der Plan, dies noch am selben Tag umzusetzen. Gesagt getan und einen kleinen Schwenker nach Königslutter getätigt.

Was soll ich sagen: Meine bisherigen Vermutungen über die Vertrieblerin sahen sich leider alle bestätigt. Warum? Der Produktmanager wurde anscheinend von ihr erst vor Kurzem gebeten, die Sache mit der Entwässerungsleitung zu klären. Allerdings wurde ihm nur mitgeteilt, dass lediglich das Thema über die unterschiedlich benannten Mehrkosten zur Debatte stünden. Wir konnten dann gemeinsam klären, dass dies nicht die Wurzel des aktuellen Übels ist. Er verstand, dass die Aussagen der Vertreiblerin bzgl. der Führung der Schmutzwasserleitungen, die der aktuellen Planung und Mehrkostenberechnung entgegenstehen, bei uns für Verwirrung und auch Unmut sorgen. Er versicherte uns, sich der Sache anzunehmen und dies mit der Vertriebsorgansiation zu besprechen. Genau das, was uns die Vertrieblerin bereits vor Wochen zugesagt hatte - nur passiert war bis dahin nichts (und komischerweise wußte auch niemand davon). Noch Fragen?

Die Moral der Geschicht (und zur aktuellen FIFA WM passend): Rote Karte und Platzverweis für die Vertrieblerin.

Dem Produktmanager der HS-Bau möchten wir an dieser Stelle für die Bereitschaft, so kurzfristig für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen und das angenehme Gespräch danken. Wir hoffen, dass die Zusammenarbeit und vor allem die Verlässlichkeit merklich an Qualität gewinnt.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Lessing

Um es mal mit Gotthold Ephraim Lessing auf den Punkt zu bringen:

"Beide schaden sich selbst: der, der zu viel verspricht und der, der zu viel erwartet."

Leider müssen wir uns zu den Letzteren zählen: Hatten wir doch trotz bisheriger Erfahrungen erwartet, dass die Vertrieblerin ihre Zusage, uns zu Beginn der Woche anzurufen, einhält.
Auch der Produktmanager für die Haustechnik der HS-Bau , der sich schon seit Wochen um unsere Rückfragen zu Heizungs- und Lüftungsanlage kümmern will - und natürlich eine Rückmeldung versprochen hat, scheint ähnlich zu verfahren. Oder ist er nur überlastet. Aber uns als Kunden sollte dies eigentlich nicht interessieren, oder?

Zwei Dinge lassen uns derzeit an unseren Plänen, mit der FIBAV bzw. HS-Bau weiterzumachen, festhalten:
Hoffend, dass sich doch noch jemand auf Kundenzufriedenheit besinnt und die zu klärenden Themen schnellstmöglich klärt. Und hoffend, dass sich beim Hausbau die Dinge von einer anderen Seite darstellen - so zumindest die Aussagen von Bekannten.

Montag, 28. Juni 2010

Bauantragsunterlagen

Nachdem wir uns über das Vorliegen der Bauantragsunterlagen so riesig gefreut haben, wollten wir natürlich sofort diese für das Bauamt fertigmachen. D.h. ein paar fehlende Unterlagen ergänzen und die notwendigen Unterschriften leisten. Lange genug hatten wir ja auf diesen Moment gewartet (es war einmal Anfang Mai geplant).
Uns kamen bei Durchsicht der Unterlagen ein paar Fragen in den Sinn, was nicht gravierend ist. Wir sind ja schliesslich Laien. Allerdings beschlich uns auch das Gefühl, dass sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen hatten. Die Fragen beantwortete uns die Bauzeichnerin in gewohnt schneller Manier. Sie bestätigte uns leider auch die von uns vermuteten Fehler. Im Einzelnen
  • für die Heizung und Warmwasseraufbereitung wurde in den Unterlagen mehrfach eine Geothermieanlage (Erdwärmepumpe) angegeben, obwohl wir eine Luftwärmepumpe geordert haben. Großzügig scheint unsere Baufirma ja zu sein, schliesslich kostet dies ja einige tausend Euro mehr ;-)
  • statt einer Baugenehmigung, auf die das Bauamt aufgrund eines höheren Drempels als im B-Plan angegeben besteht, wurde in den Unterlagen ein Bauanzeige deklariert
Die Bauzeichnerin lieferte uns auch gleich Korrekturvorschläge mit, die wir teilweise handschriftlich in den Unterlagen vornahmen. Ob diese Fehler bzw. die "manuellen" Änderungen gravierend sind, werden wir hoffentlich nicht schmerzhaft durch eine Ablehnung der Unterlagen feststellen müssen.
Jetzt warten wir eigentlich nur noch auf die Unterlagen der Potsdamer Stadwerke über die gesicherte Erschließung und dann geht's ab zum Bauamt.

Mittwoch, 23. Juni 2010

...und sie warten und warten und ....

...auf den Rückruf der FIBAV Vertrieblerin, um unser Burggrabenthema zu klären.

Nachdem wir in der vergangenen Woche mehrfach bei ihr nachgefragt hatten und immer die schon bekannte Antwort: "Ich kümmere mich darum und melde mich bei Ihnen" erhalten haben, versuchten wir am Montag einen anderen Weg. Wir klingelten also die Geschäftstelle in Potsdam unter der "allgemeinen" Nummer an.
Eine freundliche Dame informierte uns, dass die Gesuchte derzeit zu einem Termin außer Haus sei. Daher schilderten wir ihr unser Anliegen. Das veranlasste sie, direkt mit der Vertrieblerin Kontakt aufzunehmen und uns anschliessend folgende Nachricht per Rückruf zukommen zu lassen: "Frau ... meldet sich heute auf jeden Fall bei Ihnen. Allerdings kann Sie sich erst heute Abend bei Ihnen melden".
Dies löste 2 Reaktionen bei uns aus aus:
1. Die Erkenntnis, dass zumindest ein Teil der Mitarbeiter der Potsdamer FIBAV Geschäftstelle auch wirklich zurückrufen.
2. Das Telefon wurde fortan nicht mehr aus den Augen gelassen, man könnte ja den lang ersehnten Rückruf verpassen.

Jetzt ist es  0:13 am Dienstag und der Montagabend ist somit definitv vorbei. Sicherheitshalber werde ich das Telefon neben mein Bett legen, vielleicht ruft sie ja doch noch an....

Montag, 21. Juni 2010

Runde 2 im Burggrabenspektakel

Tja, leider noch immer keine Klärung in Sicht.
Die HS-Bau beruft sich auf den Werkvertrag und die Formulierung, dass die Schmutzwasserleitung auf dem kürzesten Wege zur Fundament-Aussenkannte geführt wird.
Verwunderlich ist nur, dass uns die Verkäuferin der FIBAV unsere Auffassung bestätigte und selbst über die Aussagen der HS-Bau zur nun geplanten Umsetzung verwundert ist. Sie steht zumindest uns gegenüber zu den von ihr gemachten Aussagen zur Lage des HAR und den damit verbundenen Anschlussführungen. Was uns verägert, ist die Tatsache, dass sie uns vor nun mehr als 4 Tagen versprochen hat, dies mit der HS-Bau zu klären. Passiert ist seit dem von ihrer Seite nichts, wie uns die Bauzeichnerin heute schriftlich bestätigt hat. Die Bauantragsunterlagen können deswegen nicht fertiggestellt werden - still ruht der See.
Ich war nun so frei, die Planung der Entwässerung als Untersohlenausführung mit einem zentralen Übergabepunkt an das Ver- bzw. Entsorgungsnetz ausführen zu lassen. Das Thema hinsichtlich der Kosten und der Einhaltung von getroffenen Zusagen werde ich nochmals der Vertrieblerin antragen - notfalls durch penetrantes Nachhaken!

Damit niemand ein falsches Bild bekommt - das Architektenteam von KHD und vor allem die für unseren Auftrag zuständige Bauzeichnerin möchten wir an dieser Stelle lobend erwähnen. Einziger Verbesserungsvorschlag aus unserer Sicht als Kunden wäre die proaktive Kommunikation und die Benennung von Terminen, damit man besser planen kann. Ansonsten: Bitte weiter so!